Vollgutachten von Fahrzeugen künftig auch von anderen Prüforganisationen als TÜV oder DEKRA zulässig

 

Die Tuner haben Grund zur Freude: Der Bundesrat änderte die bisher geltende Regelung, dass nur amtlich anerkannte Sachverständige oder Prüfer des TÜV bzw. der DEKRA Fahrzeuge im Einzelgenehmigungsverfahren prüfen dürfen. Dies war bisher in §21 der Straßenverkehrs-Zulassungsordnung (StVZO) so festgelegt gewesen (Bundesrat, 15.02.2019).

Seit diesem Frühjahr dürfen also auch Ingenieure mit entsprechender Zulassung und andere Prüforganisationen die so genannten „Vollgutachten“ vornehmen, in denen die Abgas- und Geräuschemissionen, aber auch die Vorgaben zur Verkehrssicherheit geprüft werden.

Diese sind für die Tuningbranche wichtig, da es hier immer um die Zulassung von einzelnen, leistungsoptimierten Fahrzeugen geht.
Die Folge ist, dass künftig keine langen Reisezeiten und für den Kunden erheblich geringere Wartezeiten anfallen, um ein beim Tuner geändertes Fahrzeug amtlich legitimieren zu lassen! Der Qualität der Begutachtung tut dies keinen Abbruch – dies ist im Kraftfahrsachverständigengesetz sichergestellt.

Paragraph (Fotolia psdesign1)

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