Häufige Fragen

Wie muss ich mir den Ablauf eines Tunings bei KOCH vorstellen?

Wir vereinbaren einen eine Woche vorab einen Einbautermin mit Ihnen. Je nachdem ob wir Ihr Fahrzeug über die Serviceschnittstelle (OBD-2) programmieren können oder ob das Motorsteuergerät dazu ausgebaut werden muss benötigen wir 1-2 Stunden für die Leistungsoptimierung.

Können Sie die Leistungsoptimierung individuell auf Kundenwünsche anpassen?

Im Prinzip schon, wobei sich der Kundenwunsch natürlich im Rahmen des technisch sinnvollen bzw. machbaren bewegen muss. Normalerweise stellt unser Angebot ein Optimum aus Leistung, Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit dar.

Werden alle Leistungsoptimierungen von Ihnen selbst entwickelt und jedes Tuning am Prüfstand getestet?

Ja. Alle Leistungssteigerungen sind das Ergebnis langjähriger Erfahrung (seit 1996)und aufwändiger Prüfstandsarbeit. Alle neuen Leistungssteigerungen (z.B. bei einer neuen noch unbekannten Softwareversion) werden grundsätzlich vor dem Verkauf ausführlichen Test´s unterzogen. Bereits in unserer Datenbank vorhandene Softwareversionen werden nach deren Programmierung ins Kundenfahrzeug optional gegen eine Pauschale von 80.- Euro bzw. 120.- Euro bei Allradfahrzeugen erneut auf dem Leistungsprüfstand getestet. Sollten dabei Abweichungen von der Referenzleistung festgestellt werden erfolgt eine kostenlose Anpassung der Tuningsoftware.

Mehr Leistung - weniger Verbrauch durch Chiptuning! Stimmt das wirklich?

Was zuerst wie ein Widerspruch klingt ist bei näherer Betrachtung durchaus logisch zu erklären. Bei entsprechend zurückhaltender Fahrweise und frühem hochschalten der Gänge reduziert sich der Verbrauch auch beim Chiptuning um ca. 5-10%. Durch den höheren Ladedruck verbessert sich der Wirkungsgrad des Motors und bei Ausnutzung des früher zur Verfügung stehenden Drehmomentes erreichen Sie insgesamt gesehen ein niedrigeres Drehzahlniveau - was zu einem geringeren Verbrauch führt. Erst wenn Sie stärker beschleunigen haben Sie ein Leistungsplus zur Verfügung was den Fahrleistungen und dem Fahrspaß zugute kommt. Natürlich benötigen Sie in diesem Moment geringfügig mehr Kraftstoff als mit der Serienleistung, was aber durch die Ersparnis im Teillastbereich wieder ausgeglichen wird.

Was für einen Prüfstand verwenden Sie – misst der eigentlich genau?

Unser Prüfstand ist ein MAHA LPS3000 Allrad Leistungsprüfstand wie er so auch bei fast allen deutschen Herstellern im Werk verwendet wird. Als eines der wenigen Prüfstandmodelle ist er als Prüfmittel vor Gericht akzeptiert. Führende Hersteller geben eine Produktempfehlung für diesen Prüfstand.

Warum wird das Auto nicht ab Werk mit der von Ihnen gebotenen Leistung ausgeliefert?

Die Hersteller  haben die besten Ingenieure, das ist sicher. Leider müssen sich diese einem gewissen Druck von Seiten des Marketings beugen. Wenn ein 2.0TDI mit 143PS gut genug ist um gegen einen BMW 118D zu bestehen, warum soll man(n) dann schon vorweg nehmen, was man zu einem späteren Zeitpunkt für "extra Geld" verkaufen kann? Am Beispiel dieser Fahrzeuge sieht man ja ganz eindeutig, dass die Motoren bereits bei Ihrer "auf Kiel Legung" auf eine höhere Leistung ausgelegt werden, die dann auf den Markt kommt, wenn entweder das Kaufinteresse etwas nachlässt oder der Mitbewerber die nächste Leistungsstufe gezündet hat. Kein Hersteller gibt ein Fahrzeug in den Markt, das absolut bis auf 100% der Möglichkeiten ausgereizt wurde? Wenn es erforderlich wird kdie Motorsteuerung von heute auf morgen so umgestellt, dass der Wagen über 170PS statt 143PS verfügt. Vergleichen Sie z.B. die Motoren der BMW Modelle 116D, 118D und 120D – immer 2.0l Hubraum identischer Motor. Nur die Motorsteuerung entscheidet wie viel Leistung entsteht.

Gefährdet die Leistungssteigerung die Funktion meines Diesel Partikelfilters (DPF)

Grundsätzlich nicht. Eine professionell ausgeführte Leistungssteigerung entspricht hinsichtlich der Partikelemission den Serienwerten. Weder Partikelfilter noch Kat werden übermäßig beansprucht. Bei der Entwicklung der Leistungsoptimierung wird das Rußverhalten sowie die Abgastemperatur ständig überwacht. Die Regeneration des DPF findet planmäßig in Abhängigkeit der Fahrgewohnheiten statt.

Ist Ihr Tuning für den Motor gefährlich?

Nein, unsere Leistungssteigerung nutzt die von den Motorenentwicklern von vorne herein eingeplanten Belastungsreserven ohne die Grenzen der mechanischen Belastbarkeit zu überschreiten. Durch das sog.Baukastenprinzip werden heute viele Bauteile in unterschiedlich stark en Motoren verwendet und deshalb sind die Bauteile mit einer hohen Sicherheit gegen Überlastung konstruiert. Durch internsive Belastungstest können wir belegen, dass sowohl thermisch wie auch mechanisch keinerlei Gefahr für die Bauteile von Motor und Getriebe sowie anderer kraftübertragender Teile besteht.

Ändert sich durch die Leistungssteigerung die Schadstoffnorm-Einstufung meines Fahrzeuges?

Natürlich nicht. Eine Verschlechterung des serienmäßigen Abgasverhaltens ist vom Gesetzgeber nicht zugelassen. Zudem haben wir für viele Leistungssteigerungen ein TÜV-Gutachten erstellen lassen, daher wäre dies auch gar nicht möglich. Im Gegenteil: in den meisten Fällen verringert sich der Schadstoffausstoß sogar.

Verträgt sich die Leistungssteigerung mit DSG oder Multitronic-Getriebe?

Durch die intelligente CAN-BUS Kommunikation zwischen Motor- und Getriebesteuerung werden die Schaltpunkte bei erhöhtem Drehmoment automatisch angepasst. Deshalb funktioniert die Leistungssteigerung mit allen zur Zeit verfügbaren Getriebevarianten völlig problemlos. Vorhandene Drehmomentbegrenzungswerte werden unter Berücksichtigung der Belastungsgrenzen angepasst. Dadurch werden Bauteilschäden durch Überlastung zuverlässig verhindert. Die allgemein bekannte und häufig bemängelte Anfahrschwäche bei Automatikgetrieben wird behoben.

Kann die Leistungssteigerung auch wieder entfernt werden?

Ja, vollständig und rückstandlos. Eine Rückrüstung in den Serienzustand ist jederzeit machbar und kostet 80.- Euro.

Die Leistungssteigerung wurde durch ein Softwareupdate des Herstellers gelöscht – was tun?

Kein Problem – wir führen die erneute Programmierung Ihres Fahrzeuges gegen eine Kostenpauschale von 80.- Euro durch. Die neue Tuningsoftware basiert dann auf Ihrem neuesten update.

Kann die Werkstatt nach einer KOCH Leistungsoptimierung überhaupt noch mit dem Steuergerät kommunizieren?

Selbstverständlich – wir sperren oder blockieren keinerlei Zugriffsrechte. Es können sowohl der Fehlerspeicher ausgelesen/gelöscht werden als auch ein Softwareupdate durchgeführt werden. Die Diagnosefähigkeit bleibt zu 100% erhalten.

Sollte man einen Neuwagen erst einfahren bevor er getunt wird?

Grundsätzlich sollten die vom Hersteller empfohlenen Einfahrvorschriften eingehalten werden. Ab einer Km-Laufleitung oberhalb 1000km ist ein moderner Motor als eingefahren zu betrachten. Einer Verwendung unserer Leistungssteigerung steht danach nichts mehr entgegen.

Um wie viel ändert sich die Endgeschwindigkeit und die Beschleunigung von 0-100 km/h?

Eine exakte Angabe für jedes Fahrzeug ist leider nicht möglich. Verschiedene Bereifungen und Tachotoleranzen machen diese Werte sehr unzuverlässig. Wir orientieren uns daher ausschließlich an Werten, die wir auch reproduzierbar belegen können: den Leistungs- und Drehmomentdaten des Motors.

Brauche ich nun auch andere Reifen, weil mein Fahrzeug nun schneller geworden ist?

Nein, hier gilt die gleiche Regel wie bei der Bremsenanpassung. Die Serienbereifung verfügt bereits über genügend hohe Sicherheitsreserven, so dass beim MSC-Steuergerät keine andere Bereifung gewählt werden muß.

Muss die originale Bremsanlage der Mehrleistung angepasst werden?

Da schon der Fahrzeughersteller für ausreichend große Sicherheitsreserven gesorgt hat, ist dies nicht erforderlich. Dies wurde vom TÜV in verschiedenen Gutachten bestätigt.

Ändert sich meine Versicherungs-Einstufung?

Die geplante Leistungssteigerung sollte von Ihnen in jedem Fall vor Ausführung bei der jeweiligen Versicherungsgesellschaft angezeigt werden; über den Ablauf und eventuelle Vertragsänderungen sollten Sie sich ebenfalls beraten lassen. Nur in den seltensten Fällen wurde uns über eine Beitragserhöhung oder ähnliches berichtet. In der Regel nehmen die Versicherer die Maßnahme ohne jegliche Änderung des Vertrages zur Kenntnis. Lassen sie sich dies aber schriftlich bestätigen.

Was ist besser Box oder Chiptuning bzw. Flasher?

Das kommt darauf an, wie viel mehr Leistung Sie wollen. Bei einer Abstimmung des Motorsteuergerätes durch Kennfeldänderungen mittels Chiptuning oder per Flasher haben Sie mehr Leistung und Drehmoment als bei Verwendung der BOX. Eine ab Werk vorhandene Vmax.-Begrenzung kann aufgehoben werden und ggf. individuelle Bedürfnisse wie z.B. Reaktion auf den Befehl des Gaspedals oder Fahrgewohnheiten berücksichtigt werden. Eine Steuergeräteoptimierung kann durch ein Werkssoftwareupdate gelöscht werden, außerdem ist eine Softwareänderung unter Umständen per Diagnosetester erkennbar und würde zum Verlust der Werksgarantie führen. Bildlich gesprochen könnte man sagen: Mit der Box kann man an 2 Schrauben drehen, mit der Softwareänderung an über 20.

Verliere ich durch das Tuning die Werksgarantie?

Nicht generell. Der Fahrzeughersteller haftet sicherlich nicht für Schäden, die aus einer Leistungssteigerung entstehen - dafür erhalten Sie von uns optional eine umfassende Garantie. Auf der anderen Seite kann der Hersteller sich für Schäden, die nicht auf das Tuning zurückzuführen sind, nicht aus der Verantwortung ziehen. Das schreibt der Gesetzgeber durch das aktuell gültige Gewährleistungsrecht vor.

Was ist der Unterschied zwischen Box und Chiptuning?

Die Box wird an der Sensorik des Fahrzeuges angeschlossen und verändert je nachdem ob Benziner oder Dieselmotor die Messwerte von Ladedruck und Kraftstoffdruck in Abhängigkeit von verschiedenen Referenzsignalen wie z.B. Drosselklappenstellung oder Motordrehzahl. In der Box sind Kennfelder zur gezielten Veränderung der Sensorsignale hinterlegt und je nach Drehzahl bzw. Fahrzustand erhöht sich dadurch der effektive Ladedruck oder die eingespritzte Kraftstoffmenge.

Beim Chiptuning besteht die Möglichkeit auf alle vorhandenen Kennfelder direkt Einfluss zu nehmen. Ein modernes Motorsteuergerät verfügt über hunderte solcher Kennfelder. Wo die Box nur leichte Veränderungen (z.B. Ladedruck oder Kraftstoffdruck) ermöglicht, können beim Chiptuning deutlich umfangreichere Veränderungen und dadurch höhere Leistungswerte erreicht werden. Vorhandene Tempobegrenzungen (Vmax.) können ebenso verändert werden wie Drehzahl- und Drehmomentbegrenzungen, was bei einem Boxtuning nicht der Fall ist. Außerdem kann auf die Charakteristik des elektronischen Gaspedals Einfluss genommen werden. Da bei einem Chiptuning bildlich gesprochen an 50 Schrauben gedreht werden kann und im Gegensatz zu einem Boxtuning an nur 2 Schrauben ist ein gut gemachtes Chiptuning einem Boxtuning deutlich überlegen.

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