Dieselskandal-Urteile: Heute Porsche

 

Am 7. Mai 2019 verhängte die Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen die Porsche AG eine Geldbuße von 535 Millionen Euro, zu bezahlen innerhalb von sechs Wochen an das Land Baden-Württemberg.
Die Porsche AG hat gegen den Bußgeldbescheid keine Rechtsmittel eingelegt, damit ist er gültig.

Begründung der Richter: Der Autohersteller habe in einer Abteilung des Entwicklungsbereichs seine Aufsichtspflicht fahrlässig verletzt, Fahrzeuge ab 2009 wiesen eine unzulässige Schadstoffemission auf. Es handelt sich konkret um etwa 99.000 Porsche Dieselfahrzeuge, die mit V6- und V8-Motoren der Audi AG ausgestattet sind. Bei diesen Motoren ist der Ausstoß von Stickoxiden zu hoch. Das Kraftfahrt-Bundesamt hat bereits mit dem Rückruf der betroffenen Fahrzeuge begonnen.

Mit Zahlung des Bußgeldes ist gleichzeitig das gesamte Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die Porsche AG abgeschlossen – was aber nichts mit den laufenden Ermittlungsverfahren zu tun hat, die gegen einzelne Verantwortliche der Porsche AG im Zusammenhang mit Manipulationen an der Software geführt werden. 

Porsche Cayenne

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